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 Vampire Archäologie

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BeitragThema: Vampire Archäologie   So Sep 30, 2012 12:17 am



VAMPIRE

SEELEN DER NACHT

UNSTERBLICH

IMMER DURSTIG

ALLES WIRKT EINLADEND

IHRE SCHÖNHEIT

IHR DURST UNLÖSCHBAR

IMMER HUNGER IHR FLUCH

VAMPIRE SCHÖN & DOCH
SO GEFÄHRLICH FÜR DIE
LEBENDEN!!!!!!! DAS IST DER REIZ!










Wie Archäologen Vampire jagen

Von Angelika Franz

Gepfählt, gefesselt, genagelt - in vielen Gräbern könnten vermeintliche Vampire begraben liegen, glauben Archäologen. Sie suchen nach Spuren der brutalen Bestattungsmethoden, die eine lange Tradition haben: Schon in der Steinzeit fürchteten sich Menschen vor den angeblichen Untoten.


Zu Lebzeiten mochte Gheorghe Marinescu seinen Schwager eigentlich ganz gern. Was ihn nicht davon abhielt, nach dessen Ableben den Körper auszugraben, das Herz herauszureißen, auf einem Eisenteller zu verbrennen, die Asche in einem Wasserglas aufzulösen und den Cocktail seinem Sohn, seiner Schwiegertochter und seiner Enkelin zu trinken zu geben. Denn für Marinescu war klar: Sein Schwager Toma war ein Vampir, ein Wiedergänger. Und er ernährte sich heimlich vom Blut seiner Lieben. Er glaubte, dass sein Sohn deswegen so geschwächt war.


Schauspieler Bela Lugosi (circa 1956): "Die Vampire des Volksglaubens waren bemitleidenswerte Geschöpfe"
Wie man einen Vampir tötet, das hatte Marinescu von seinem Vater gelernt, und der wiederum von seinem Vater. Ein bisschen vorsichtig müsse man schon sein, denn das Herz eines Vampirs quieke wie eine Maus, und spränge herum und versuche, vom Teller herunterzuhüpfen. Genau so habe es Tomas Herz getan.

Marinescus Maßnahme hatte offenbar Erfolg: Sein vorher so geschwächter Sohn konnte bereits am nächsten Tag wieder aufstehen.


Das war nicht vor 500, sondern vor fünf Jahren, in Marotinu de Sus, einem 300-Hütten-Dorf etwa 160 Kilometer südwestlich von Bukarest. Der Fall Gheorghe Marinescu ging durch die Presse.

Der Glaube an Vampire ist uralt, reicht bis in die Steinzeit zurück und lebt bis heute. "Die ältesten bekannten Wiedergängerbestattungen wurden auf Zypern gefunden, sie sind etwa 9000 Jahre alt", sagt Anastasia Tsaliki, die sich als Archäologin auf die Gräber von Vampiren spezialisiert hat. "Kopf und Brust der Toten waren mit Steinen beschwert, damit sie nicht mehr aus dem Grab aufstehen und den Lebenden schaden können." Manchmal wurde der Kopf regelrecht eingekeilt - oder gleich vom Körper getrennt.

Allerdings haben diese Vampire wenig gemeinsam mit ihren literarischen oder cineastischen Verwandten Dracula, Lestat de Liancourt, Buffy's Freund Spike oder Edward Cullen. "Die Vampire des Volksglaubens waren bemitleidenswerte Geschöpfe", sagt Tsaliki im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE an. "Sie waren Sünder, Exkommunizierte oder gewaltsam zu Tode gekommen. Sie waren aufgequollen, schmutzig, stinkend, verwahrlost - mit langen Fingernägeln und verkletteten Haaren."



Allerlei ließen sich Menschen einfallen, damit gestorbene Wiedergänger für immer unter der Erde blieben:


■Kreuzschlagen
■Zugabe von Ikonen ins Grab
■Festnageln im Sarg
■Pfählen
■Fesseln
■Beschweren mit Felsbrocken
■Köpfen
■Verbrennen


Nicht alle diese Maßnahmen lassen sich aber archäologisch nachweisen. "Das ist eines der ganz großen Probleme der Vampirforschung", erklärt Tsaliki. "Wahrscheinlich ist die Zahl der Vampirbestattungen noch viel, viel größer als die Archäologen annehmen." Denn ein mit Weihwasser auf den Leichnam gemaltes Kreuz vergehe schnell. Auch eine kleine hölzerne Ikone sei bald verrottet.



Und dienten im Grab gefundene Nägel wirklich zum Zusammenhalten des - längst verrottenen - Sarges? Oder steckten sie vielleicht doch zwischen den Rippen des Toten?

Vampire fürchten Knoblauch wahrscheinlich nicht

Als besonders wirksam wird in vielen Regionen das Verbrennen des Leichnams angesehen. Doch wie soll ein Ausgräber entscheiden, ob der Tote den Flammen übergeben wurde, weil seine Angehörigen nächtliche Besuche fürchteten - oder einfach nur, weil sie seine Seele mit dem Rauch gen Himmel aufsteigen sehen wollten?



Szene aus dem Kinofilm "Shadow of the Vampire": "Echte" Vampire haben wenig gemeinsam mit ihren literarischen oder cineastischen Verwandten
"Archäologen sind nicht besonders sensibilisiert für solche Fragestellungen", beklagt Tsaliki. "Man findet eben nur, wonach man sucht. Und wer erwartet schon, bei einer Ausgrabung auf einen Vampir zu stoßen?"

Eine Maßnahme ließ sich bislang weder mit volkskundlichen Untersuchungen noch mit archäologischen Funden bestätigen: Dass Vampire den Geruch von Knoblauch meiden, scheint eher unwahrscheinlich. In Rumänien spottet man gar über diesen Irrglauben: Wer sich Knoblauch um den Hals hänge, würze lediglich die nächste Mahlzeit für den Vampir.

Oft genug aber finden Archäologen trotzdem Gräber, in denen die Toten eindeutig am Wiederkommen gehindert werden sollten. Besonders gut dokumentiert ist ein Fall aus Griswold im amerikanischen Bundesstaat Connecticut. Dort starb um 1840 ein 55 Jahre alter Mann mit den Initialen "J.B." an Tuberkulose. Die Krankheit hatte ihn in den Monaten vor seinem Tod ausgezehrt.




Wenig später folgten ihm - ebenfalls völlig geschwächt und blutleer - seine Frau und sein Sohn. Für die Bewohner von Griswold war der Fall klar: J. B. hatte seinen Liebsten das Leben ausgesaugt. Als zu Beginn der neunziger Jahre Arbeiter in einer Kiesgrube die Gräber freigelegten, bot sich den herbeigerufenen Archäologen ein gruseliges Bild: Die Oberschenkelknochen von J.B. lagen gekreuzt unter seinem Schädel - wie auf einer Piratenflagge.

Lange Nägel in Gräbern sind verräterisch

Offensichtlich war das Grab geöffnet worden, nachdem Haut und Muskeln bereits verwest waren. Jemand hatte sorgfältig die Gebeine arrangiert. Dass dies nicht die Tat eines Maulwurfs oder Kaninchens war, klärte schnell ein Blick in die örtliche Zeitung, den "Norwich Courier". Im Frühsommer 1854 berichtete das Blatt, dass in Griswold einige Fälle von Vampirismus beobachtet - und entsprechende Maßnahmen ergriffen wurden.



Verräterisch sind in jedem Fall auch außergewöhnlich lange Nägel zwischen den Gebeinen. Die finden Archäologen immer wieder. Zum Beispiel in einem Schädel auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki aus byzantinischer Zeit. Oder auf einem Friedhof aus der Zeit der osmanischen Besetzung im 18. und 19. Jahrhundert in Mytilene auf der griechischen Insel Lesbos. Dort war ein Leichnam mit 20 Zentimeter langen Nägeln durch Hals, Becken und Fußgelenke am Sargboden fixiert worden. Gleich drei große Eisennägel im Schädel hatte ein Skelett aus der Akropolis von Lamia auf dem griechischen Festland, dazu zwei weitere in den Schultern.

Leider trauen sich die Archäologen nur selten, derartige Funde zu veröffentlichen. Zu sehr fürchten sie den Spott der Kollegen, wenn sie erklären, auf ihrer Grabung gäbe es Vampire - zumal sich die Medien gern auf solche Funde stürzen.



Unlängst geschah das in Venedig, als Matteo Borrini von der Universität Florenz behauptete, einen Vampir in einem Massengrab aus dem Jahr 1576 gefunden zu haben. Dem im Alter von etwa 60 Jahren verstorbenen Pesttoten steckte ein großer Stein im Mund. Aber: "Das war eine unglückliche Deutung", sagt Tsaliki. "Das Grab war so zerstört, dass der Stein auch einfach hineingerutscht sein könnte." Allerdings hätten ihr schon öfter vor allem britische Kollegen von absichtlich auf dem Mund platzierten Steinen erzählt. "Das scheint im Mittelalter eine gängige Maßnahme gegen Wiedergänger gewesen zu sein."

Für Tsaliki ist der Glaube an Vampire eine ganz gewöhnliche Form von Nekrophobie - der Angst vor dem Tod - und damit in allen Kulturen mehr oder weniger ausgeprägt vorhanden. Dass er sich in Ost- und Südeuropa bis heute stärker erhalten hat als im Rest Europas oder der Neuen Welt - dafür hat sie eine einfache Erklärung: "In West- und Mitteleuropa sowie in den USA hat in der Frühen Neuzeit der Hexenwahn den Vampirglauben verdrängt", meint die Archäologin. "Da mussten in der Folgezeit die Hexen für alles herhalten, was vorher den Vampiren in die Schuhe geschoben wurde: unerklärliche Todesfälle, siechende Krankheiten, Tierseuchen."


Quelle: Spiegel


Zuletzt von Admin am Fr Okt 26, 2012 7:20 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: "Vampir" mit Erinnerungslücken   So Sep 30, 2012 1:35 am

"Vampir" mit Erinnerungslücken

39-Jähriger soll Vater verletzt und dessen Blut aufgeleckt haben


Ungewöhnlicher Fall von Körperverletzung: Ein wegen eines "Vampirangriffs" auf seinen Vater angeklagter Mann kann sich an die mutmaßliche Attacke nicht mehr erinnern. Der 39-Jährige aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck sagte am Montag vor dem Landgericht München: "Zur Tat kann ich keine Angaben machen, denn ich weiß sie nicht mehr." Seine damalige Freundin sagte, dass der Mann in jenen Tagen nicht er selbst gewesen sei und ihr mitgeteilt habe, er fühle sich "wie ein Vampir".




Laut den Ermittlern hatte der Mann geglaubt, er müsse Blut zu sich nehmen, um einem Vampirorden beizutreten. Deshalb habe er im November 2011 in der elterlichen Wohnung ein Messer ergriffen und sei damit auf seinen Vater losgegangen. Dabei sei es ihm tatsächlich gelungen, diesen an der Hand zu verletzen und etwas von dessen Blut mit der Zunge aufzulecken. Ein bei der Verhandlung anwesender psychiatrischer Gutachter äußerte erhebliche Zweifel an den Erinnerungslücken des Angeklagten.

Der Beschuldigte schilderte selbst, dass er in den Monaten vor der Tat sehr trank. Seine Freundin erklärte, sie hätten zusammen viel Computer gespielt - unter anderem auch Rollenspiele und Ego Shooter.


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BeitragThema: quelle des textes   So Sep 30, 2012 1:36 am

Quelle: welt.de
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BeitragThema: Planet Wissen   So Sep 30, 2012 1:44 am

Vampire


Der Vampir ist und bleibt unsterblich. Kaum ein Geschöpf hat die Aufmerksamkeit so sehr auf sich gezogen wie der untote Blutsauger. Und kaum ein Wesen ist so umgeben von Mythen und Legenden. Bis heute faszinieren Vampire in zahlreichen Verfilmungen und Büchern, allen voran Graf Dracula. 1897 vom irischen Schriftsteller Bram Stoker erschaffen, wurde der blutrünstige Graf aus Transsilvanien zum bekanntesten aller Vampire. Bis heute prägt Stokers literarische Schöpfung unsere Vorstellung von Vampiren.


Mythen und Legenden

Dracula war nicht der Anfang. Schon seit frühester Zeit finden sich in nahezu allen Kulturkreisen der Erde ähnliche oder mit dem Vampir verwandte Vorstellungen. So ist die Furcht vor blutsaugenden Ungeheuern und Geistern auch in den Mythen und Sagen Asiens, Afrikas und Südamerikas zu finden. Die indische Göttin Kali etwa schlug der Legende nach einem unbesiegbaren Dämon den Kopf ab und trank das herausfließende Blut.

Vampirologe und Mythenforscher Hans Meurer betont: "Der antike Volksglaube kannte eine große Zahl blutrünstiger Ungeheuer. Neben der Göttin Kali, die durchaus vampirische Züge hatte, hatte zum Beispiel auch bei den Azteken Blut einen großen Wert. Einzig Blut galt als angemessene Nahrung für ihre Götter". Die blutsaugenden Monster existierten jedoch oft als gesichtslose Fabelwesen, sie waren keine konkreten Persönlichkeiten wie im heutigen Vampirglauben.

Auch in Europa gab es Mythen und Legenden um verschiedene Dämonen, die ebenfalls viele Ähnlichkeiten mit dem Vampir aufwiesen. Hier jedoch fehlte den meisten die entscheidende Vampireigenschaft: Sie raubten kein Blut. Erst später mischten sich diese europäischen Dämonen mit der Figur des orientalisch-antiken Blutsaugers. Seit dem 18. Jahrhundert verbreitete sich der Vampirmythos schließlich vom Balkan aus nach ganz Ost- und Mitteleuropa. Während im Volksglauben ein Vampir nicht unbedingt auch ein Blutsauger sein musste, festigte sich genau dieses Bild durch Literatur und später auch durch Filme.


Ursachen des Vampirglaubens

Menschen suchten schon immer nach Dämonen, die ihre Urängste und verborgenen Wünsche zum Ausdruck bringen. Wir versuchen Unerklärliches durch fiktive dämonische Wesen zu erklären. Auch der Vampir ist solch ein Mittel zum Zweck. Der Vampirmythos hängt eng mit Volksglauben und Religionsgeschichte zusammen. Religion spaltet in Gut und Böse. So wurden etwa Verstorbene aufgrund von Schuld, die sie zu Lebzeiten auf sich geladen hatten, als Untote angesehen, die in einer Zwischenwelt umherirrten. Diese Bösen existierten als Gegenbild zu den Guten, zum Beispiel den Engeln. Denn im Mittelalter war es vollkommen unstrittig, dass es neben Schutzengeln auch Dämonen gab. "Bis etwa 1750 waren Wiedergänger wichtiger Gegenstand seriöser - religiöser und philosophischer - Forschung", erklärt Historiker Hans Meurer. "Selbst als sich im 18. Jahrhundert die Aufklärung schon durchgesetzt hatte, fanden Menschen scheinbare Vampire in der Erde". Diese ängstigten die Welt noch mehr und bestätigten - trotz Aufklärung - die Unerklärbarkeit von diversen Phänomenen. Der Aberglaube blühte. "Und blüht immer noch", davon ist Mythenforscher Meurer überzeugt: "Unsere Ratio macht ja nur einen kleinen Teil unseres Seins aus. Wer sich umschaut, bemerkt, wie viel Aberglaube auch heutzutage noch in uns steckt. Wer singend in den Keller geht oder einen Talismann mit sich herumträgt, der kann nicht behaupten, Aberglaube wäre Vergangenheit."


Der Klassiker: "Dracula"

Seit der Erstveröffentlichung von "Dracula", dem Romanbestseller des Iren Bram Stoker, zieht das Buch weltweit eine große Leserschaft an und prägt umfassend unser heutiges Vampirbild. Viele der alten Mythen gerieten in Vergessenheit und der Vampir, der vorher zahlreiche Erscheinungsformen und Eigenschaften haben konnte, hat sich im wesentlichen auf das Vampirbild reduziert, welches Stoker 1897 schuf: ein Graf von beeindruckender Erscheinung - ein ebenso verführerischer wie beängstigender Aristokrat mit hellem Teint und langen Eckzähnen und Besitzer eines gruseligen Schlosses in Transsilvanien.

Viele der fiktionalen Elemente in Stokers Roman basieren auf realen Personen und Orten. So lieferte Fürst Vlad Tepes, auch Vlad Draculea ("Sohn des Drachen") genannt, die historische Vorlage für Graf Dracula. Vlad Tepes ging als grausamer Fürst mit dem Beinamen "Der Pfähler" in die Geschichte der Walachei ein. Fast 24.000 Türken soll er im 15. Jahrhundert gepfählt haben. Und obwohl Stoker nie in Transsilvanien war, wählte er auch diese Region nicht zufällig aus: In den Ostländern war der Vampirglauben sehr lebendig. Menschen gingen davon aus, dass die Toten unverwest blieben, bis sie ihre Sünden verbüßt hatten. Zudem sorgten die natürlichen Gegebenheiten wie Klima und Beschaffenheit der Erde dafür, dass die Toten noch lange unverwest erhalten blieben. Vor allem an der ungarischen Grenze gibt es einen besonderen Bodenbelag, der die Leichen erhält und so aussehen lässt, als seien sie Vampire. Gefolgt von zahlreichen Hollywood-Produktionen und Filmvariationen hat sich Stokers Vampirfigur immer weiter verfestigt.


Was macht einen Vampir aus?

Vampire sind untot. Sie sind lebende Tote, deren Hauptanliegen - zumindest in Literatur und Film - meistens das Blutsaugen ist. Vampire brauchen Energie und Leben, welches sie sich durch das Blut von Lebenden holen. Und auch sonst haben sie außergewöhnliche Eigenschaften. Häufig sind die besonderen Fähigkeiten - vor allem seit Stokers Roman "Dracula" - allen Vampiren gemeinsam, doch manchmal variieren sie und treten in verschiedenen Zusammenstellungen auf. So können Vampire oft senkrecht Wände hinaufgehen, sich unsichtbar machen oder sich in andere Gestalten wie Fledermäuse oder Wölfe verwandeln. Sie meiden das Tageslicht und schlafen tagsüber in ihren dunklen Särgen, während sie nachts erwachen und auf Nahrungssuche gehen. Außerdem können Vampire überdurchschnittliche Kräfte entfalten und auf natürlichem Wege niemals sterben. In Stokers "Dracula" kann selbst Sonnenlicht dem Grafen nichts anhaben. Heute ist Dracula jedoch meist ein Schattenwesen, das die Sonne meidet. Fällt Sonnenlicht auf einen Vampir, so zerfällt er zu Staub. Auch Feuer oder ein Holzpflock, der ihm grausam durchs Herz gestoßen wird, bringt den Vampir um. Als Abwehrmittel gelten vor allem Knoblauch und religiöse Utensilien wie Kreuze oder Weihwasser. Man kann sich jedoch niemals sicher sein, denn wie gesagt: Die Eigenschaften variieren. Und vereinzelte Vampire lassen sich noch nicht einmal von Knoblauch abschrecken. In den meisten Fällen ist die Abwehr - wenn man einen Vampir erstmal identifiziert hat - jedoch einfach: Er betritt ein Haus nur, wenn er darum gebeten wird.


Die anhaltende Faszination

"Religion, Tod und Sexualität - dies sind die einzig wahren Themen im Leben", davon geht Mythenforscher Hans Meurer aus und fügt hinzu: "Vampirliteratur vereinigt die wichtigen und interessanten Themen, die die Menschheit beschäftigen und immer beschäftigen werden." Mark Benecke, deutscher Vorsitzender der “Transylvanian Society of Dracula“, formuliert es so: "Vampirgeschichten bilden den perfekten Mythos ab. Während andere Werke, wie zum Beispiel Frankenstein, teilweise auch wichtige Elemente beinhalten, ist bei Vampirgeschichten alles, was einen Mythos interessant macht, vereinigt." Religion und der Wunsch nach Unsterblichkeit, Blut, Liebe, Sexualität und Unmoral, dies sind nur einige der Themen, um die sich Vampirgeschichten drehen. "Zudem kann bei Vampirgeschichten immer noch Aktuelles mit aufgegriffen werden", fügt Benecke einen weiteren Grund hinzu. "Bücher und Filme haben eine individuelle Note, eine aktuelle Anpassung an die Geschichte, an Gruppen oder Subkulturen. Durch diese Variationen werden die spannenden Themen noch spannender." Das Spektrum der Vampirfilme reicht von witzigen Parodien wie Polanskis "Tanz der Vampire" über blutlastige Verfilmungen wie in den 80er Jahren, als erstmals große Angst vor der tödlichen und nicht sichtbaren Krankheit Aids auftauchte, bis hin zu modernen Mischformen. Heutige Vampirfilme wie "Blade" oder "Underworld" sind Abwandlungen, die laut Benecke eine wilde Mischung an Elementen vereinen: "Wie in coolen Musikclubs, dort werden Hiphop und Techno gemischt, in Filmen zum Beispiel Werwölfe und Vampire."
.


Andrea Schultens, Stand vom 01.06.2009

Quelle: Planet Wissen

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BeitragThema: Re: Vampire Archäologie   So Sep 30, 2012 2:08 am



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BeitragThema: Untote im Mittelalter   So Sep 30, 2012 2:14 am

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BeitragThema: Re: Vampire Archäologie   So Sep 30, 2012 2:15 am

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BeitragThema: Vampire Dokumentation   Fr Okt 26, 2012 7:26 pm

Vampire eine Dokumentation
sehr interessant und jeder Vampire Fan sollte es mal gesehen haben. LG



Vampire damals im Mittelalter und bis heute ... sehr gute Dokumentation.
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