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 Legende Dracula

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BeitragThema: Legende Dracula   Di Sep 25, 2012 12:11 am





Im 15. Jahrhundert lebte in Rumänien ein grausamer Graf, er hieß Vlad Dracul.
Dracul bedeutet Drache, aber auch Teufel. Der Graf war ein böser Mensch. Er hatte einen Sohn, der
war noch schlimmer.

Man nannte ihn Vlad Tepes. Tepes bedeutet Pfähler. Vlad ließ seine Gefangenen auf Pfähle spießen oder
bei lebendigem Leib zerschneiden, um mit ihrem Blut die Häuser zu bemalen. Deswegen nannte man ihn
auch Dracula. 1477 wurde Vlad Tepes von den Türken erschlagen. Angeblich wurde er in einem Kloster
bei Bukarest beerdigt. Als man später das Grab öffnete, war es leer. Der Graf war weg. Aber die Mönche,
die dort leben, sagen heute noch, der Graf sei dort beerdigt worden.

Nach diesem Graf Vlad Tepes schrieb der irische Schriftsteller Bram Stoker im Jahr 1897 seinen Roman
und nannte den bösen Grafen: "Graf Dracula". Er machte aus dem Grafen einen Untoten, der niemals
sterben kann. Dracula ist ein Blutsauger, der nachts aus seinem Sarg steigt, Menschen in den Hals
beißt und das Blut trinkt. Blut braucht Dracula zum Leben. Aber Dracula ist nicht der einzige Untote,
es gibt ganz viele. Man nennt sie Vampire. Am Tag müssen die Vampire zurück in ihre Gruft in einen
Sarg, sie vertragen kein Licht.

Graf Dracula war der Herrscher über alle Vampire
Viele Menschen glaubten an diese Geschichte und fürchteten sich vor den Vampiren. Man dachte,
mit Knoblauch und mit Kreuzen könnte man Vampire verjagen. Deshalb hingen an vielen Häusern
Knoblauchbündel und auch Kreuze. Dass man es mit einem Vampir zu tun hatte, konnte man daran
erkennen, wenn man diesen im Spiegel nicht sehen konnte. Die Vampire hatten ganz weiße Haut,
weil kein Blut darin war. Die Eckzähne waren lang und spitz, damit bissen sie ihren Opfern in den
Hals bis das Blut kam. Sie waren ganz schwarz angezogen und trugen einen Umhang.

Das Wort Vampir kommt aus dem Serbischen und bedeutet "Blut saugendes Wesen". Es wurden
noch viele Romane über Vampire geschrieben und später auch Filme gedreht. Der bekannteste
Film ist "Der Tanz der Vampire" von Roman Polanski.

Auch für Kinder gibt es Geschichten, beispielsweise "Anton und der kleine Vampir" von Angela
Sommer-Bodenburg. Diese Geschichte ist spannend und lustig, man bekommt keine Angst vor
Vampiren. Die Abenteuer von Anton und seinem Freund Rüdiger, dem kleinen Vampir, wurden
auch verfilmt.


Quelle: http://www.kinder-hd-uni.de/vamp0.html



Graf Dracula


Der berühmteste Blutsauger aller Zeiten Vampire sind Untote und gelten als unsterblich.
Sie ernähren sich vom Blut ahnungsloser Menschen. Lediglich angespitzte Pfähle, die ihnen
durchs Herz getrieben werden oder Tageslicht können sie töten. Angeblich scheuen sie auch
fließendes Wasser und Stichwaffen. Obwohl der berühmteste Vampir, Graf Dracula, bereits
unzählige Male umgebracht wurde, ist er dennoch nicht totzukriegen. Denn nicht das Blut
seiner Opfer, sondern seine Popularität macht ihn wahrhaft unsterblich.



Der Roman

Draculas Erfinder ist der irischstämmige Dichter Bram Stoker, der seinen gleichnamigen
Roman zum ersten Mal 1897 in England veröffentlicht. Das Buch gilt bis heute als der
Klassiker der Vampirliteratur. Auch wenn der Roman überwiegend in England spielt,
stammt Graf Dracula aus Transsylvanien im heutigen Rumänien. Dort besucht ihn der
englische Anwaltsgehilfe Jonathan Harker, um den Kauf eines Hauses in London zum
Abschluss zu bringen. Schon bald entdeckt Harker, dass der Graf ein Vampir ist und ihn
gefangen hält. Dracula macht sich unterdessen auf den Weg nach England. Getarnt als
wilder Hund springt er von einem ansonsten menschenleeren Schiff an Land und verbirgt
sich in einer verlassenen Abtei. Schon bald wird Lucy, die beste Freundin von Jonathan
Harkers Verlobter Mina, von dem Vampir gebissen. Trotz rasch herbeigerufener Helfer
stirbt Lucy und wird selbst zum Vampir. Inzwischen kann Jonathan Harker aus Draculas
Schloss entkommen und nach England zurückkehren. Zusammen mit Lucys Freunden
gelingt es ihm, Lucy vor einem Schicksal als Vampir zu bewahren, in dem sie sie mit
vereinten Kräften töten. Auch wenn es dem Grafen noch gelingt, Mina Harker zu beißen,
nötigen die Verfolger Dracula schließlich zur Flucht nach Transsylvanien. Dort wird er von
seinen Häschern gestellt, bekommt ein Messer ins Herz gestoßen und wird enthauptet.
Damit ist die Gefahr endgültig gebannt.



Das Vorbild

Namensgeber des Grafen ist der rumänische Fürst Vlad Draculea, genannt "Tepes",
der Pfähler (1431-1476). Dieser beherrschte sechs Jahre (1456-1462) auf brutalste
Weise die Walachei (das heutige südliche Rumänien um Bukarest). Dieses Gebiet war
damals die Grenze zwischen dem christlichen Königreich Ungarn und dem islamischen
Osmanischen Reich und ständig Ziel von Eroberungs- und Raubzügen beider Seiten. Um
seine ungesicherte Macht nach innen und außen zu stärken, ließ Vlad seine Gegner - oder
wen er dafür hielt - mit Vorliebe auf Pfähle spießen und qualvoll sterben. Zwischen 40.000
und 100.000 Menschen sollen während seiner Herrschaft umgekommen sein. Doch weniger
sein blutrünstiges Leben als sein Beiname "Draculea" dürfte bei Bram Stoker Assoziationen
zu Vampiren geweckt haben. Draculea bedeutet Draculs Sohn, da Vlad wie sein Vater
Angehöriger des Drachenordens war, den der deutsche Kaiser Sigismund (1368-1437)
gegründet hatte. Im Rumänischen bedeutet "dracul" allerdings Teufel. Drachen haben
Ähnlichkeiten mit Fledermäusen. Die symbolisieren oft den Teufel und eben... Vampire.
Von diesen war Stoker besessen, seit er die 1872 erschienene Vampirerzählung "Carmilla"
von Sheridan LeFanus gelesen hatte, eine von vielen Vampirgestalten in der viktorianischen
Literatur. Lediglich die oft zitierte Methode, dass man Vampire töten könne, indem man
einen Pfahl durch ihr Herz treibt, könnte von Vlad Tepes inspiriert sein.

Quelle: http://www.planet-wissen.de/laender_leute/grossbritannien/britische_schauergeschichten/gb_schauer_dracula.jsp


Draculas Schloss in Transsylvanien




Vlad Tepes wohnt speisend einer Massen-Pfählung bei
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