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 Mein ICH Biography

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BeitragThema: Mein ICH Biography   Mo Sep 24, 2012 10:59 pm


Meine Gedanken,
meine Gefühle,
meine Ängste,
mein Kummer,
meine Sorgen,
mein Schmerz,

meine Erfahrungen,


MEIN ICH!!






Ich bin am 18.08.1985 geboren. Meine ersten
3 Lebensjahre waren alles andere als leicht.
Einen Alkoholiker als Vater,
der Nacht für Nacht betrunken von der Kneipe
nach Hause kam und Zuhause dann der Ärger
immer schon vorprogrammiert war.
Meine Eltern stritten sich jeden Abend,
sofern ich mich noch an was erinnern kann.
Aber Jahre später träumte ich davon
und erzählte es meine Mutter,
darauf sie mir den Traum bestätigte und mir
erzahl wie genau alles damals ablief.
Meine Mama hatte es genau wie ich
damals auch absolut nicht leicht.
Aber nach 3 Jahren lernte sie meinen
jetztigen Vater kennen und zog mit ihm erstmal
an die Ostsee mich natürlich mit inbegriffen.
Dort Lebten wir eine kleine Weile.
Meine Mama war glücklich mit ihrem neuem
Partner und ich mit meinem neuem Papa.
Sobald sich ein anderes Kind an ihm näherte
um die Hand von meinem Papa zu halten,
schupste ich es weck und sagte laut:
Das ist mein Papa!



Ich war sehr besitzergreifend,
aus angst einen so tollen Papa
wieder hergeben zu müssen.
Mein Vater der mich zeugte ließ sich
nie blicken, schrieb nie einen Brief und
keine Grüße oder Wünsche zum Geburtstag
oder Weihnachten. Nichtmal Unterhalt hat er
gezahlt um es meiner Mama etwas leichter zu
machen im finanziellen Sinne. Heute weiß ich
nur dass das letzte was man noch von ihm weis,
er ein Obdachloser Alkoholiker war und ab da
hat man niewieder was von ihm gehört.
Er könnte jetzt tod sein und es wüsste keiner mal.

Aber mein Papa ist und bleibt mein jetztiger Vater.
Er hat sich um mich gekümmert, war immer
für mich da und hat alles versucht um mir ein
gutes Leben zu bescheren.
Mein Erzeuger ist vielleicht Tod aber mein
Papa lebt und mit ihm genieße ich das Leben
an seiner Seite als seine Tochter.
Daran wird sich auch nie was ändern.

1998 verbrachten wir wie jedes Jahr unsere
Sommerferien bei meiner Oma an der Ostsee.
Da wir mitlerweile umgezogen waren und
ich eine Schwester dazu bekam.
Das mein jetztiger Papa nicht mein richtiger
Vater war hatte ich natürlich schon
als kleines Kind sehr verdrängt, so das ich
mich daran nicht mehr erinner konnte.
Meine Eltern beschloßen es mir zu sagen und
gingen mit mir an den Strand.
Meine Mutter sagte mir das er nicht mein
richtiger Vater wäre, sondern der
Erzeuger nach meinem dritten Lebensjahr
nichts mehr von sich hören ließ, als sie sich
von ihm trennte, weil sie sich in meinen jetztigen
Vater verliebte.

Ich sagte zu meiner Mutter das mir das
egal sei, mein jetztiger Vater ist mein
Papa und daran wird sich auch nie was ändern.
Mein Papa stand daneben und weinte,
weil er angst vor meiner Reaktion hatte.
Was ab da alles ins Rollen kam,
hatte zu der Zeit keiner von uns geahnt.


Plötzlich kam alles auf einmal. Ich lernte die
falschen Freunde kennen und hatte mir
eine falsche Art angenommen meinen Frust
und die Wut abzubauen.
Ich prügelte mich fast täglich und trank
viel Alkohol. Ich hielt mich an keinerlei
Regeln. Ich tat einfach das wozu ich grade
Lust hatte.
Meine Eltern sagten immer wieder das ich
das schwierigste Kind sei und sie sich
wünschen das es mir bei meinen eigenen
Kindern mal genauso geht.

Das mein Verhalten aber im tief inneren
nur ein großer Hilfeschrei war, hatten sie
nicht verstanden.
Irgendwann wussten meine Eltern nicht
mehr weiter. Sie brachten mich zu
100ten Psychologen weil sie glaubten
das ich seelisch krank sei.
Aber als sie merkten das auch dieß nichts
nützte sondern alles nur schlimmer machte,
trafen sie eine Endscheidung die ich bis
heute noch nicht verstehen kann.
Sie brachten mich in ein Jugendheim.

Sie dachten wenn sie das Problem nicht
lösen können, dann muss es eben weck.
Sie hätten mich doch nur einmal fragen müssen,
Kind was ist los mit dir? Bedrückt dich etwas?
Wir sind doch für dich da , rede mit uns.
Aber statt dessen versuchten sie mich
zu verdrängen.


In dem Jugendheim lebte ich ca. 2 Jahre.
Mit 2 Betreuern die Wochenweise
wechselten und weiteren 8 Mädchen in
einem Haus. Da war es alles andere als einfach
dort im Heim. Da lebte man frei nach dem
Motto fressen oder gefressen werden.
Entweder gehörtest du zu den starken
oder aber zu den schwachen.

Ich gehörte leider zu den schwachen,
weil ich kein Mensch war der andere
unterdrückend behandeln konnte.
Deshalb kassierte ich jede Art von Druck
von den Mädels die mit Gewalt alles zu
lösen wussten.
Es verging keine Woche wo ich nicht
etwas gebrochen hatte oder mit blauen
Flecken überseht war. Es den Betreuern
sagen? Neee, dass wäre dein eigener
Tod gewesen, weil du dich vor lauter Druck
aus dem Fenster geworfen hättest.
Das ging 2 beschissene Jahre so und meiner
Mutter war es egal.
Egal wie oft ich sie anflehte mich wieder
mit nach Hause zu nehmen, sie kehrte
mir immer den Rücken zu.


Ich haute im Heim immer und immer
wieder ab, weil ich all die Gewalt nicht
aushalten konnte.
Das ging solange bis meine Mutter und
die Betreuer im Heim endschieden mich
in eine Psychatrische Anstalt unterzubringen.
Ich saß auf dem Revier als mir die
Polizei das mitteilte. Ich fragte den
Polizisten was ich bitte da solle, denn ich
sei ja nicht verrückt oder so.
Er sah mich verzweifeld an und sagte
ich weis es nicht und kann es selbst
auch nicht verstehen.

Als ich in der Anstalt ankam sah
alles sehr ruhig aus und ich dachte
das ich irgendwie die Zeit hier schon
überstehen werde.
Naja überstanden habe ich sie auch
aber wie ist eher die richtige Frage.
Ich bekam Medizien von den Ärzten dort
die mich ruhig stellte als mir selbst
geholfen hat.
Meine Eltern besuchten mich dort 3
mal, aber durch die Medizien schaffte
ich es nicht mal mich mit ihnen zu
unterhalten.
Diese Situation sich selbst absolut
nicht mehr Kontrolieren zu können und
auf kleine Fragen nicht mehr antworten
zu können egal wie sehr man will hat
mich buchstäblich wahnsinnig gemacht.


Immer und immer mehr verlor ich den
Willen zu Leben.
Ich versank in Verzweiflung und in
Trauer, Wut und Haß auf mich selbst und
meiner Familie.

6 Wochen verbrachte ich dort mit "vor
mich hin zu wegetieren", ohne Hilfe die
einem dort versprochen wurde.
Nach den 6 Wochen und ich endlich raus
durfte, dachte ich und nun nach Hause
in mein Bett und zu meinem kleinen Bruder.
Aber da hatte ich falsch gedacht.
Meine Mutter packte all meine Sachen ins Auto,
drückte mir 10 DM in die Hand und sagte:
"So nun sieh zu wie du klar kommst!
Zuhause brauchst du dich nicht blicken lassen!"

Ich stand also am Arsch der Welt alleine da.
Jegliche Hoffnung wurde zerbrochen die ich
da besessen hatte als meine Mutter ohne
sich nur einmal umzudrehen mit dem Auto
losfuhr und mich zurück lies.
Ich saß auf der Strasse und wusste nicht
wohin? Was nun?
Pure Verzweiflung machte sich
in mir breit.



Ein Jahr lang streunte ich umher.
Lebte 3 Wochen bei den Freunden,
dann wieder 4 Wochen bei Bekannten oder
Verwandten.
Ein Jahr lang ohne ein festes Zuhause,
ohne ein eigenes kleines Reich wie Bett,
Tasse, Teller und oft auch Kleidung.
Verloren in der großen Welt.
Ich trank wieder Alkohol und begann
auch sogar damit Drogen zu nehmen.

Nur zum Glück nicht die großen harten Drogen,
sonst hätte ich nicht so schnell wieder davon
clean werden können und das aus eigener Kraft.
Aber auch das hatte ich geschafft.
Allein.

Somit lernte ich natürlich auch die
falschen Freunde und Männer kennen.
Ich hatte einen Freund mit dem ich 9
Monate zusammen war.
Es verging keine Woche, wo er mich nicht
verprügelte, einsperrte und mich zu
gewissen Dingen zwang.

War sogar mehrere male wegen ihm
bei meinem damaligen Hausarzt.
Der empfahl mir zur Polizei zu gehen,
aber ich hatte solche Todesangst.
Da mein damaliger Freund sogar 5 mal
versuchte mich umzubringen.
Er verpügelte mich sogar in der
Öffendlichkeit, auf offener Straße im
Einkaufscenter oder auf dem Marktplatz.

Ein haufen Menschen sahen zu,
ließen sogar einige ein dummes
Kommentar ab. Aber keiner griff ein
oder half mir.
Wenn man so im Stich gelassen wird,
verliert man auch den Glauben daran
das die Polizei einem glauben könnte.
Aus purer Angst und Verzweiflung.

Durch 3 Freundinen schaffte ich
den Absprung von ihm.
Danke an der Stelle an die 3 Mädels.
Doch der Terror hörte nicht auf.
Täglich lauerte er mir auf, drohte mir.
Drohbriefe füllten meinen Briefkasten.
Erst nach meinem Weckzug von 50 km
hatte ich meine langerhoffte Ruhe.


Ich lernte dann einen weiteren Partner
kennen, der von der ganzen Geschichte
mit meinem Ex bescheid wusste und zu
beginn viel Verständniss zeigte.
Aber das hielt nicht lange an.
Es vergingen nur Wochen, als die
ersten Streiterein begannen.
Ich dachte das sei zu Beginn manchmal
normal, bis man aufeinander eingespielt ist.
Doch anstatt besser wurde es immer schlimmer
und immer häftiger und vorallem immer
hemmungsloser.

Es ging auch bei ihm dann soweit, dass
er mich Nachts stundenlang durch Orte
jagte mit Alkoholintus und einer
sehr großen gewaltbereitschaft.
Immer wieder schlug er mich.
Immerwieder drohte er mir.
Immerwieder drang er mich voller Angst
und Verzweiflung in die Ecken der Räume,
wo ich veränstigt fast auf allen viern
zusammen gekauert saß und nur noch
weinte, weinte und weinte.

4 Jahre war ich mit ihm zusammen.
Höhen und Tiefen durchgemacht.
Mal war er total lieb und dann wieder
ein rießen Schwein von einem Mann.
Aber auch nach 4 Jahren schaffte ich
den zweiten Absprung, obwohl ich
jegliche Hoffnung verloren hatte,
jemals einen Mann zu finden der mit mir
liebevoll umgehen könnte.
Beziehungen gewaltfrei und voller
Harmonie gabs für mich nur in

Bilderbüchern und Träumen.



Ich hatte sogar meine Eltern Nachts angerufen
und sie gebeten mich abzuholen, weil er mal
wieder ausgeflippt ist. So sehr das er meinen
Kopf gegen eine Wand klatschte. Worauf ich
zu Boden ging und vor Schmerzen begann endlos
zu weinen, weil mein Kopf sich anfühlte als wäre
er überrollt worden.

Das einzige was meine Eltern mir am Telefon
mitteilten, obwohl ich ihnen gesagt hatte was
los war, ist: Ich solle mich morgen wieder
melden. Aber bitte doch nicht vor 10 Uhr,
da sie ausschlafen möchten. Wenn ich dann
immernoch gehen möchte, würden sie mich
auch abholen.

Vorallem das schlimmste für mich war
eigentlich die Reaktion von meinen Eltern bzw
Mutter, als ich mich bereits schonmal von
meinem damaligen Partner trennte, wegen
der ganzen Gewalt und ihm mitteilte;
dass ich nur zurück komme wenn er allen die
Wahrheit sagt. Ich hatte die Nase voll davon,
immer als Depp dazustehn.
Denn egal welchen Zoff ich mit ihm hatte,
ich war immer Schuld. Auch wenn mich keine
Schuld traf, war ich schuld.

Er rief meine Eltern an und teilte ihnen
mit, dass ich mich getrennt habe, weil er
in der Nacht wo ich ging versuchte in seinem
Rausch von Alkohol mich zu Vergewaltigen.
Gott sei dank das ich mich wehren konnte.
Aber die Reaktion meiner Eltern brach
mir das Herz.



Sie sagten am Telefeon zu ihm: Ach
komm doch mal auf ein Kaffee vorbei,
dann reden wir über alles in Ruhe.
Welche Eltern, die ihr Kind lieben,
laden einen versuchten Vergewaltiger
ihres Kindes zu einem Kaffee ein?????

Darauf war ich noch mehr verzweifeld.
Ich fühlte mich so allein und verlassen.
Verlassen von allen Menschen, denen ich
eigentlich etwas bedeuten sollte.
Dennoch war das nicht der Grund warum ich ging.
Was mich eigentlich zu den Absprung getrieben hat,
war nicht die Gewalt sondern das er bis kurz
vor unserer Hochzeit etwas mit meiner besten
Freundin hatte. Daraufhin verließ ich ihn
am nächsten Tag. Ich fuhr zu einem sehr guten
Freund, der meine Situation kannte und mir
angeboten hatte zu ihm zu kommen, wenn ich
es garnicht mehr aushalte.
Das tat ich auch.




(weiteres folgt)


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