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 23.Februar.2010

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BeitragThema: 23.Februar.2010   Mo Sep 24, 2012 10:57 pm



Datum 23.02.2010

Jetzt wurd es auch mal wieder Zeit meine Gedanken
und meine Gefühle runter zu schreiben.
Immerhin hab ich wieder einiges erlebt und ihr sollt
schließlich teil daran haben.
Ich beginne mal damit, da ihr ja alle wisst, dass ich mit
13 Jahren erfahren hatte das mein richtiger Vater
irgendwo da draußen ist und ich mit einem Stiv-Vater
groß geworden bin. So kaum zu glauben aber wahr.
Nach 21 Jahren hab ich ihn wieder gesehn. Er hat
mich im Internet gefunden und mich angeschrieben.
Ich war natürlich total aus dem Häuschen und sehr
aufgeregt was mich erwarten würde wenn ich ihn
das erste mal sehn werde. Erst hatte ich nur über
Telefon und Nachrichten Kontakt zu ihm, bis zu
dem Moment als er mich fragte ob ich ihn nicht
besuchen kommen möchte. Ich hab natürlich
Ja gesagt, denn die Neugierde war sehr groß.
Ihm endlich mal gegenüber stehn und alle Fragen
beantwortet zu bekommen die solange auf der
Seele lagen.



Ich bin also dahin gefahren um ihn endlich
persönlich kennen zu lernen. Als ich ange-
kommen bin musste ich schon in den ersten 5
Minuten feststellen, das er mich stark belogen
hatte. Das seine Geschichten von einer großen
Wohnung und einem gut bezahlten Job nichts
stimmte. Aber ich dachte mir erstmal kennen
lernen und später ihn darauf ansprechen.
Vielleicht gibt es ja eine simple Erklärung dafür.


So verging Tag um Tag bei ihm in dem kleinen
Zimmer bei einer betreuten Wohngemeinschaft.
Hab mir aber vom ersten Eindruck kein schlechtes
Bild machen wollen, vielleicht auch ein Stück
nicht wahr haben wollen. Jedenfalls stellte ich
dann fest das er nicht nur gelogen hatte, sondern
sogar starke Probleme hatte. Er begann schon
morgens um 10 Uhr damit Alkohol zu trinken und
das in Liter. Gegen Mittag konnte er mit Glück
gerade noch so gerade aus laufen. Ich bin trotz
all dem geblieben, denn ich wollte ihm helfen.
Nun ja das ging mächtig in die Hose.
Wie hilft man einem alkoholkranken Menschen?
Vorallem einem der schon seid 22 Jahren abhängig
ist? Weitere Tage vergingen. Immer mehr
Ärger bahnte sich an. Er war hinzu auch noch sehr
anhänglich. Ich durfte nicht mal alleine für eine
Stunde raus, ohne zumindestens Begleiter bei mir
zu haben. Aber da konnt ich mich durchsetzten so
das ich auch was vom Nachtleben mitbekommen konnte.
Doch dann gerieht alles aus den Rudern.



Immer öfter viel mir auf das er jeden Tag die
ein und die selben Geschichten erzählte und das
immer auf eine andere Art und immer mit einem
anderen Ende. Hinzu begann er damit sogar mir
Angst zu machen. Denn er stand in der Küche als
ich von der Toilette kam und schlich sich von
hinten an mit einem Messer in der Hand und sagte
dann zu mir: Jetzt hattest aber Glück. Hätte dir
bei Nahe das Messer hinten rein gerammt.
Ich hab das dann versucht einfach zu verdrängen.
Aber wie jeder weis ist das genau die schlechte
Lösung. Die Angst wuchs und wuchs von Tag zu Tag.
Immer öfter flippte er aus wenn ich mal ohne ihn
aus dem Haus wollte. Sachen flogen in seinem
Zimmer rum. Man sah auch Messereinstiche in der
Wand und Faustabdrücke von ihm womit er auch
noch rumprahlte. Daher wurde die Angst auch
immer größer und das machte sich auch bemerkbar.
Oft weinte ich Nachts im Bett das mir zu Verfügung
gestellt worden ist.



Gegen Abend war es immer am schlimmsten.
Wenn er total betrunken war. Ich glaube
oft wusste er nicht mehr was er eigentlich da
tut, wenn er mich dazu drängen wollte das ich ihn
auf den Mund küsse oder er sein Gesicht in meine
Brust drückte. Ob ihm bewusst war was er da tut,
weiß im Grunde genommen auch nur er. Bevor ich
abreißte stellte ich ihn jedoch zur Rede und er sagte
nur, dass er mich öfters mal mit seiner Freundin
verwechselt hätte da ich ihr so ähnlich seie.
Das klingt nach einer billigen Ausrede auf der einen
Seite, auf der anderen Seite, wer weiß schon was in
einem Kopf so eines Menschen durch geht, wenn er
schon solange trinkt. Ich weiß es nicht. Jedoch
hab ich den Kontakt wieder abgebrochen. Denn ich
selbst muss erstmal damit fertig werden, dass mein
eigener Vater, mein Fleisch und Blut, auf eine Art
mit mir umging als sei ich seine Geliebte und nicht
seine Tochter und das ist schon schwer genug.


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